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PeNum's DigiCam Forum / Digitale Fotografie / Erfahrungsberichte / Nikon D90 - allererste Eindrücke In diesem Thread befinden sich 13 Posts. | ![]() ![]() | |||
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Supermember | Hallo Hab gestern meine D90 bekommen. Objektive sind das Nikkor AF-S VR DX 18-55 3.5-5.6 und das Nikkor AF-S VR DX 55-200 3.5-5.6 Damit bin ich dann gleich mal losgezogen, die Abendsonne ein bisschen ausnutzen und ein paar Testaufnahmen machen. Ich hatte allerdings nur das 18-55er mit, das Tele blieb erstmal daheim. Von der Bedienung her ist die D90 Welten von meiner S6500fd entfernt. Dass man alles über Funktionstasten hinten am Body erreichen und dann mit dem hinteren Einstellrad einstellen kann, statt im Menü rumwühlen zu müssen, ist wirklich klasse. Man hat alles Wichtige, wie ISO, Weissabgleich, AF-Modi, Belichtungsausgleich und vor allem das Format (RAW oder JPEG bzw. beides zusammen) sofort zur Hand, ohne das Fotografieren unterbrechen und ins Menü wechseln zu müssen. So kann man schnell zwischen JPEG und RAW wechseln, bei der Fuji hab ich das nie gemacht, sondern sie immer auf RAW gelassen, weil ich keine Lust hatte, immer ins Menü zu gehen. Auch die bei einer DSLR, vor allem in dieser Klasse, wichtigen Einstellungen wie Blende und Belichtungszeit gehen mit den Einstellrädern hervorragend zur Hand. Die Räder liegen so gut, dass man auch als neuer Nutzer der Kamera sofort blind drankommt, während man durch den Sucher schaut. Ich hatte mal die 450D eines Bekannten ein paar Tage ausprobiert und da dauerte es länger, bis das Einstellen blind geklappt hat. Der AF ist sehr treffsicher, auch bei Nahaufnahmen von Blumen, wo ich ja etwas Bammel hatte, weil es ja nun wirklich keine Makroobjektive sind. Klappt aber wunderbar mit dem AF...notfalls kann ich ja auch manuell noch fokussieren, falls der AF mal nicht so recht will. Auch Landschaft geht auf Anhieb, man muss halt nur die Blende richtig einstellen, damit dann auch alles scharf ist, aber das ist ja normal. Die besten Ergebnisse hatte ich zwischen F11 und F13. Eine lange Eingewöhnungszeit, wie ich sie befürchtet habe, blieb also aus. Mit der 450D war das eine Mordsplackerei...der AF wollte ab und an nicht wirklich treffen und man musste manuell fokussieren (Objektiv ist das Sigma 18-200, also ein Superzoom), wobei man ja auch öfters mal daneben lag. Außerdem fand ich das Display der Canon eine Katastrophe...man kann nicht wirklich prüfen, ob alles scharf geworden ist. Das Display der D90 löst aber hoch genug auf, um das prüfen zu können. Ich finde, man kommt enorm schnell mit der D90 zurecht und muss nur für komplexere Sachen ins Handbuch schauen, auch wenn man vorher noch keine Nikon-Erfahrungen gesammelt hat. Der grundlegende Aufbau der Funktionen (Funktionstaste drücken und mit dem hinteren Einstellrad die Einstellungen vornehmen) zieht sich durch die gesamte Bedienung der Kamera und ist leicht zu erlernen. Schön, dass auch ein Gerät der gehobenen Mittelklasse trotzdem einfach zu bedienen ist...auch ein Anfänger kann sicher schnell damit umgehen. Das hat Nikon wirklich gut gelöst. Ich weiss zwar nicht, wie es bei den Spitzenmodellen (D700 und D3) ist, aber die D90 ist wirklich leicht zu bedienen. Auch die Objektive sind schön zu bedienen....beim Sigma, das auf der 450D drauf war, kam man ständig an den Fokusring, wenn man es sicher umfassen wollte. Dadurch lief man Gefahr, den Fokus im manuellen Modus zu verstellen und im Autofokusbetrieb hat man sich immer erschrocken, wenn man durch seinen Griff den Fokusring blockierte...man hatte Angst, dadurch irgendwann was kaputtzumachen. Beim Nikkor gerät man da nicht hin, auch wenn man das Objektiv sicher umfasst. Der Zoomring ist schön breit, so dass man den gut in der Hand hat, ohne aber vorne an den Fokusring zu geraten. Sehr angenehm, so hat man im AF-Betrieb nicht immer Angst um sein Objektiv. Beim 55-200 ist es genauso. Der AF ist schnell...man drückt den Auslöser halb durch und schon hat man fokussiert. Klasse, so muss es sein. Klar, die Objektive sind keine Schärfewunder, aber sie sind trotzdem ziemlich gut. Die Bilder aus der D90 kommen mir knackiger vor, als die aus der 450D, allerdings müsste man es mit dem Sigma 18-200 an der Nikon testen, um genaue Ergebnisse zu haben. Das Sigma und das Nikkor sind ja völlig verschiedene Objektive. Die Farben der D90 sind aber meiner Meinung nach natürlicher, ohne aber einen kalten Fabstich zu haben wie die S6500fd. Die Bilder aus der 450D sind meiner Meinung nach ein bisschen weniger scharf und etwas rotlastiger als die aus der D90. Mit beiden Kameras hab ich in RAW fotografiert, also gab es kaum kamerainterne Nachbearbeitung der Bilder. Auch die JPEGs aus der D90 können super mit RAW mithalten, bei der Fuji war da ein deutlicher Sprung nach vorne zu sehen, wenn man in RAW fotografiert hat (bessere Auflösung und Detailwiedergabe und keine Rauschunterdrückung). Die Nikon scheint sich bei der Rauschunterdrückung auch in IPEG zurückzuhalten...muss aber mal noch ISO Testreihen schießen, am besten in RAW und IPEG. Auch anhand der Testbilder im Netz hatte ich irgendwie den Eindruck, dass Canon in diesem Bereich aggressiver zur Sache geht und mehr unterdrückt. Zur Wahl standen für mich die D90 oder die EOS 50D. Die 50D schied für mich wegen der aggressiveren Rauschunterdrückung und der 15 Megapixel aus. Die 12 Megapixel vertragen auch "einfachere" Objektive, während man bei 15 Megapixeln schon bessere Optiken braucht, um die Auflösung herzukriegen. Und ich habe keine Lust, bei Objektiven ab 600-800 Euro aufwärts zu schauen, sondern will auch mal ein 200 Euro Objektiv verwenden können, ohne nur Matsch zu haben. 12 Mpx reichen für den normalen Gebrauch auch völlig aus. So, das war jetzt erstmal der allererste Eindruck...vielleicht schreibe ich später noch weitere Eindrücke hier rein, wenn ich mehr Erfahrungen mit der D90 gesammelt habe. Gruss, Jan Kodak Easyshare C643, Fuji S6500fd, Nikon D90 AF-S DX Nikkor 18-55mm 3.5-5.6 VR, AF-S DX Nikkor 55-200mm 4-5.6 VR | ||||
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Alleswisser Ossi
| Danke Ja die D90 ist toll, das muss ich schon sagen als jemand der Canon doch lieber mag also die ist für mich nah an der eierlegenden Wollmilchsau in dem Kamerabereich. | ||||
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Supermember | Soo, ich war eben mal unterwegs, Libellen fotografieren. Also flugs das 55-200 draufgepackt und ab gings. Bei dieser Aufgabe hat die D90 jetzt all ihre Vorteile ausgespielt. Mit der Fuji lief das ungefähr so ab (vor allem, wenn eine Libelle im Vordergrund saß und noch Grashalme im Hintergrund waren: Motiv einfangen, auf 200 oder 250mm zoomen und den One-Touch-AF betätigen....*fokussier*....*pump*...upps, Libelle weg. Da musste man also Glück haben, dass der AF einigermaßen mitspielte. Dasselbe mit der D90: Auf 200 mm gehen, Auslöser halb durchdrücken, der Fokus sitzt, Schärfebereich überprüfen, auslösen. Die Fokussiergeschwindigkeit ist wirklich enorm und der AF trifft fast immer. Nur manchmal wählt er eben den falschen Grashalm an oder legt die AF-Punkte nicht auf die Libelle, dann muss man nochmal fokussieren. Spätestens beim dritten Versuch hats aber immer gesessen, meistens aber schon beim ersten. Also das ist wirklich ein enormer Vorteil, wenn es schnell gehen muss. Nur leider wurde bei manchen Aufnahmen nicht der ganze Rumpf der Libelle scharf, sondern nur ein Teil. Hab mit Blende F8 fotografiert. Vielleicht hat da ja noch jemand einen Tipp für mich. Die Flügel bekommt man nie vollständig scharf, vor allem bei großen Libellen, wenn sie die Flügel ausbreiten...das war aber mit der Fuji genauso, die ja eine größere Tiefenschärfe hat als eine DSLR. Die Bildqualität ist meiner Meinung nach über jeden Zweifel erhaben...ich sehe keinen Unterschied zwischen ISO 200 und ISO 400 (im JPEG, höher musste ich noch nicht gehen). Bei der Fuji war der Unterschied doch deutlich und ISO 400 sah vor allem, wenn man wegen schlechter Lichtverhältnisse noch etwas aufhellen musste, schon recht grobkörnig aus...noch schöne Bilder, aber eben auch klar erkennbares Rauschen. Die D90 rauscht bei ISO 400 nicht...Rauschunterdrückung dürfte da auch kaum im Spiel sein, weil die Details noch ziemlich gut aussehen...gerade bei IPEG würde man das Gematsche ja schnell erkennen. Gut zu wissen...hab mich nämlich noch nicht getraut, über ISO 200 zu gehen, weil ich gedacht habe, dass ISO 400 verrauschter sein könnte. Nur bei einer Libelle musste ich es eben nehmen und ich hab mir gedacht "Naja..gut, bevors verwackelt, nimmste halt ISO 400". So kenn ichs halt noch von der Fuji Gruss, Jan Kodak Easyshare C643, Fuji S6500fd, Nikon D90 AF-S DX Nikkor 18-55mm 3.5-5.6 VR, AF-S DX Nikkor 55-200mm 4-5.6 VR | ||||
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Lord Forum
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Dein Nikon Zoom kann, glaube ich, Abbildungsmassstab 1:3. Bei Blende 8 hast du dann etwa 4mm Schaerfentiefe. Wichtig ist das du die Kamera genau parallel zum Motiv ausrichtest. Am besten manuell fokussieren. So in etwa, | ||||
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Supermember | Ne, das 55-200 hat 1:4 (steht auf dem Objektiv... 1:4 - 5.6). Beim 18-55 müsste es 1:3 sein. Solche Bilder wie deine Libelle hab ich auch geschafft, nur in manchen Fällen eben leider nicht. Danke aber für deinen Tipp..werde ich beherzigen, wenns geht...die Tierchen setzen sich ja nicht immer perfekt fürs Foto hin... Gruss, Jan Kodak Easyshare C643, Fuji S6500fd, Nikon D90 AF-S DX Nikkor 18-55mm 3.5-5.6 VR, AF-S DX Nikkor 55-200mm 4-5.6 VR | ||||
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---- Certified User ---- Alleswisser FX |
Das ist die maximale Blendenöffnung (4 bei 55mm, 5,6 bei 200mm) und hat nichts mit dem Abbildungsmasstab zu tun Der maximale Abbildungsmasstab for das Objektiv ist 1:3,5 - Grüße Hans-Jürgen - Bertolt Brecht: „Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“ Meine Bilder in der Galerie - Meine Bildergalerie von Penum-UT´s - Rom - NEU> Cornwall 2009 < Neu...Für die Insider vor Ort...Bilder von unsrer Kerb - Ironman 2010 | ||||
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---- Trusted User ---- Orakel lord of the spam
| ...Jan, mit den ISOs kannst du ruhig noch mehr spielen. Da geht noch einiges mehr... . http://www.benjamin-jehne.blogspot.com/ Letztes Update 12.08.2010 http://benjaminjehne.magix.net/ You can't stop us! | ||||
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Supermember | So, ein kleiner Nachtrag zur D90. War gestern mal in der Flugwerft Schleissheim, einem Flugzeugmuseum bei München und hab die Kamera natürlich mitgenommen. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse in der Halle und durch das schlechte Wetter hab ich fast nur mit ISO 800, an helleren Stellen auch mit ISO 400 fotografiert. Aufnahmeformat ist RAW. Also musste die D90 mal zeigen, was sie bei hohen ISOs draufhat. Bei ISO 400 ist das Bild in der 100% Ansicht zwar gröber als bei ISO 200, wirkliches Bildrauschen erkennt man aber nicht. Details sind alle noch glasklar vorhanden, wie übrigens auch bei ISO 800. Da rauschen die Bilder dann allerdings schon ein bisschen, das sieht man in der 100% Ansicht...wenn ich die Bilder bearbeitet und zur normalen Betrachtung am Monitor kleingerechnet habe, wird man es wohl nicht oder kaum noch sehen. Klar, Rauschen ist nicht schön, aber man muss bedenken, dass wir hier schon bei ISO 800 angelangt sind und das Rauschen gerade mal beginnt, sich deutlicher bemerkbar zu machen. Wirklich klar sichtbares Rauschen ist aber auch bei ISO 800 erst erkennbar, wenn man die Bilder aufhellen muss. Dann werden auch ISO 400 Bilder schnell unschön, man sollte also lieber leicht überbelichten und dann in ACR etwas abdunkeln. Da muss man aber einfach üben und Erfahrung sammeln, bis man die beste Taktik raushat. Wenn man die Belichtung aber richtig trifft, sieht manches Bild aus der D90 bei ISO 800 aus, wie ein Bild der S6500fd bei ISO 100 oder 200. Hab beispielsweise das Heck eines Helikopters fotografiert, der dunkelgrün lackiert war. Auf dem Heck war ein gelbes Feld auf dem in schwarzen Buchstaben "Achtung Gefahr" stand. Das Bild wurde mit ISO 800 gemacht und es ist keinerlei Rauschen zu erkennen, weder in den hellen, noch in den dunklen Bereichen. Dieses Bild hab ich eben mal im ACR um +0,30 aufgehellt und das Rauschen steigt nur wenig an. Für ISO 800 absolut top! Desweiteren ist mir der hohe Dynamikumfang der D90 aufgefallen. z.B. habe ich ein Segelflugzeug fotografiert, das von der Decke hing, im Hintergrund war eine Fensterfront, durch die man den Flugplatz Oberschleissheim und den angrenzenden Wald sehen konnte. Der Fokus lag natürlich auf dem Segelflugzeug, aber dennoch sieht man die Hangars des Flugplatzes, die abgestellten Flugzeuge und die Bäume ganz klar, obwohl zwischen der Halle und dem Licht draußen doch ein großer Unterschied bestand. Man kann die Umgebung draußen klar erkennen, wenn auch etwas unscharf, weil der Fokus ja auch ganz woanders lag. Das ist meiner Meinung nach wirklich klasse. Und all diese Ergebnisse wurden mit dem Kitobjektiv (AF-S Nikkor VR DX 18-55, 3.5-5.6) erzielt. Es ist also noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Mit besseren Objektiven kann man das sicher noch deutlich verbessern. Ich wusste zwar, dass die Kitlinsen gar nicht so schlecht sein sollen, dass sie aber doch so gute Ergebnisse erzielen, hätte ich nicht vermutet. Summa summarum kann ich sagen, dass die Performance der D90 in hohen ISO Bereichen hervorragend ist, wenn man die Bilder nicht gerade nachher aufhellen muss. Da sind sie schon ab ISO 400 empfindlich...ein bisschen aufhellen geht zwar, wenn man aber stark aufhellen muss, also um +0,80; 1,00 oder mehr, dann nimmt die Qualität doch deutlich ab. Das Rauschen wird dann schon verstärkt und tritt somit deutlicher hervor. Wenn man aber korrekt oder leicht überbelichtet, dann hat man auch bei ISO 800 kaum Rauschen. ISO 1600 habe ich noch nicht so eingehend getestet, nur mal ein paar Testfotos damit gemacht. Die Ergebnisse sind: Deutliches Rauschen, aber immer noch eine recht ordentliche Detailwiedergabe, zumindest in RAW. In JPEG greift dann noch die Rauschunterdrückung ein, die bei mir auf NORM gestellt ist. Sie greift zwar bei weitem nicht so aggressiv ein, wie bei anderen Kameras, aber wenn man RAW und JPEG direkt vergleicht, dann sieht man, dass RAW detaillierter ist, während bei JPEG schon das eine oder andere Detail draufgeht. All diese Angaben zur Bildqualität beziehen sich bei mir immer auf die 100% Ansicht, weil ich Testaufnahmen in dieser Ansicht bewerte. Wenn ich das ISO 1600 JPEG nur auf Monitorgröße (Auflösung des Monitors ist 1280*1024) ansehe, dann wirkt das Bild zwar gröber, aber es ist noch kein oder nur wenig Rauschen erkennbar. Bei 100% ist das Rauschen aber doch klar erkennbar, hält sich aber für einen solch hohen ISO Wert noch sehr in Grenzen. Also das Rauschverhalten, die High-ISO Performance sowie die Detailwiedergabe auch bei hohen ISOs scheinen eine Stärke der D90 zu sein. Das liegt sicher auch daran, dass sie zum einen den Sensor ihrer großen Schwester, der D300, hat und daran, dass sie "nur" 12,3 Megapixel hat, während andere Kameras der gehobenen Mittelklasse bei 15 Megapixeln anfangen und Canon mit der 7D und 19 Mpix den Vogel abschießt. Ich denke, Nikon geht hier den besseren Weg (D90: 12,3 Mpix; D300: 13,1 Mpix; D700: 12,1 Mpix und das bei einem Vollformat-Sensor). Dadurch haben die Kameras eine relativ geringe Pixeldichte und somit eine gute Bildqualität. Die 7D hat einen kleineren Sensor als die D90 (zumindest von den Abmessungen her, die bei letsgodigital.com angegeben sind), aber sie haben da 19 Mpix draufgeknallt. Gruss, Jan Kodak Easyshare C643, Fuji S6500fd, Nikon D90 AF-S DX Nikkor 18-55mm 3.5-5.6 VR, AF-S DX Nikkor 55-200mm 4-5.6 VR | ||||
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Supermember | Und noch ein Nachtrag: Hab eben mal einen Härtetest gemacht, was die ISOs angeht: Die Aufnahme eines beleuchteten Gebäudes bei Nacht ohne Stativ. Hab auf ISO 3200 hochgedreht, Blende musste ich auf f8 öffnen, hat aber noch gut gereicht, um das Gebäude scharfzukriegen. Wollte einfach mal sehen, wie sich die D90 im extrem hohen ISO Bereich schlägt. Folgende Einstellungen wurden gewählt: 1/2 sek. Belichtungszeit Blende f8 Brennweite: 18mm ISO: 3200 Format: RAW Bildstabilisator war eingeschaltet Das Rauschen ist im unbearbeiteten RAW deutlich zu sehen, vor allem in den dunklen Bereichen des Bildes. In den hellen Bereichen ebenfalls deutliches Rauschen, aber weniger schlimm als in den dunklen Bereichen. In ACR kann man das Rauschen recht gut zurückdrängen, ohne allzuviele Details zu verlieren. Man erkennt es aber noch in der Ansicht auf Monitorgröße, vor allem in den dunklen Bereichen des Bildes. Für ISO 3200 ist es aber ein sehr gutes Ergebnis, bei vielen Kameras ist dieser ISO Wert absolut unbrauchbar. Die Frage hinter dem Test war: Kann ich im Notfall ein schön beleuchtetes Gebäude noch fotografieren, auch wenn ich kein Stativ dabei habe? Ich beantworte sie klar mit ja. Natürlich ist für Nachtaufnahmen ein Stativ immer die bessere Wahl, da man damit erstens niedrigere ISOs nehmen kann und die Verwacklungsgefahr weitaus geringer ist, wenn man mit Fernauslöser oder Selbstauslöser arbeitet. Aber im Notfall kann man auch ohne Stativ ein gutes Bild hinkriegen. Gruss, Jan Kodak Easyshare C643, Fuji S6500fd, Nikon D90 AF-S DX Nikkor 18-55mm 3.5-5.6 VR, AF-S DX Nikkor 55-200mm 4-5.6 VR | ||||
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Lord Forum maz
| Bei statischen Motiven hilft auch die Serienbildfunktion, ein Stativ zu ersetzen bzw. ISO niedrig zu halten, solange die Zeit noch einigermaßen aus der Hand machbar ist. Einfach 20 Bilder verballern, eins davon ist scharf. So helf ich mir mit meiner Kompaktknipse. Oder mit sowas wie PhotoAcute die High-ISO Bilder zu einem perfekten verrechnen, geht auch. Aber das brauchst du ja nun nicht mehr ![]() | ||||
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Supermember | Und noch ein Nachtrag: Bin gerade vom Familienbesuch in Hamburg zurückgekommen, wo ich natürlich auch viele Bilder gemacht habe, vor allem im Hafen. Da hat man dann mal gesehen, wie sich die D90 im harten Praxiseinsatz oder vielmehr: Dauereinsatz anstellt. Ich muss sagen: wunderbar. Sie ist nicht so groß und schwer, dass man sich zu Tode schleppt und man kann neben der Kamera und einem zweiten Objektiv auch noch eine Jacke und was zum trinken im Rucksack unterbringen ohne dass es zu eng wird. Das wechseln des Objektivs geht wunderbar schnell und sicher von der Hand...selbst auf einer schwankenden Barkasse während einer Hafenrundfahrt...kein Problem. Auch Regen und Spritzwasser machen der D90 nichts aus, ich hab sie aber immer wieder trockengewischt bevor mir da was ins Gehäuse sickert...sicher ist sicher. Beim Objektivwechsel muss man halt aufpassen, dass kein Wasser ins Innere der Kamera gelangt, aber das ist ja kein Problem...irgendwo kann man sich in einer Stadt immer kurz unterstellen. Dann gab es aber noch einen richtigen Härtetest für die D90: Die Queen Mary II beim Auslaufen um 23:00 zu fotografieren. Da ich schon gegen 20 Uhr am Hafen war (eigentlich sollte sie schon um 22:00 auslaufen, verspätete sich aber), hab ich festgestellt, dass man mit der D90 wunderbar Available Light Fotografie betreiben kann...klar, mit einem lichtstärkeren Objektiv ginge das sicher noch besser, aber auch die Kitoptiken haben sich gut geschlagen. Die QM II ist leider nicht so recht scharf geworden....hab etliche Bilder gemacht, aber nur 2 oder 3 taugen was. Gut, es ist auch schwierig, ein sich bewegendes Objekt bei Nacht scharf abzulichten. Hatte ISO 3200, um die Verschlusszeiten möglichst gering zu halten, Blende 8, um wenigstens noch etwas an Tiefenschärfe zu haben und Verschlusszeiten von 1/10 bis 1/20 sek. Wie gesagt, 2-3 Bilder wurden tatsächlich brauchbar. Da drängt sich mir eine Frage zur Lichtstärke auf: Sagen wir, ich hätte z.B. das Tamron 17-50mm f2.8 verwendet. Diese hohe Lichtstärke könnte ich doch in dieser Situation gar nicht nutzen, weil ich eh abblenden musste, um eine höhere Tiefenschärfe zu erreichen...es käme also am Ende aufs selbe raus oder nicht? Außerdem hatte ich den Eindruck, dass ich mit der D90 viel länger bei ISO 200 oder 400 bleiben kann, als mit der Fuji. Z.B. habe ich Schiffe im Starkregen (ich selbst hatte mich am Kai untergestellt) fotografiert und konnte bei ISO 200 bleiben, obwohl ich Blende 13 hatte, weil mein Objektiv da die optimale Schärfe bietet. Verschlusszeiten lagen so bei 1/100 sek. Mit der Fuji hätte ich mindestens auf ISO 400, wenn nicht höher gehen müssen. Liegt das am größeren Sensor der D90 (mehr lichtempfindliche Fläche = mehr Lichtstärke)? Am Objektiv kanns kaum gelegen haben...das war ja abgeblendet. Gruss, Jan Kodak Easyshare C643, Fuji S6500fd, Nikon D90 AF-S DX Nikkor 18-55mm 3.5-5.6 VR, AF-S DX Nikkor 55-200mm 4-5.6 VR | ||||
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---- Trusted User ---- Alleswisser
| Du hättest die QM2 auch mit Blende 2 fotografieren können, die Schärfetiefe wäre immer noch ausreichend gewesen, da der Abbildungsmaßstab sehr klein gewesen wäre (APS-C Sensor : riesiges Schiff). Die Belichtungswerte sind unabhängig von den Kameras: Identische Blende, Zeit und ISO ergeben - theoretsich - immer dieselbe Bildhelligkeit (bei identischem Motiv). Kleine Abweichungen könne wohl vorkommen. Du hattest leider Pech mit dem Wetter, heute erstrahlt der Hafen im schönsten Sonnenschein. ![]() Weite Winkel bei Hamburg - Heide - Harz Etwas feucht von unten wirds bei fotos-von-schiffen-in-hamburg.de | ||||
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---- Trusted User ---- Tiefenschärfer |
ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, falls es schon jemand gesagt hat, oder du selber drauf gekommen bist - die Fokuspunkte würde ich nicht die Kamera wählen lassen, sondern immer selbst festlegen. kein Thema? Mitgeschöpfe! hier gibts was auf die Augen! Habe zu wenig Kohle um hier mit der Ausrüstung zu prahlen | ||||
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