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PeNum's DigiCam Forum / Digitale Fotografie / Kaufentscheidung DigiCam / Kamera für Food-Fotografie und gutes FreistellenPeNum's DigiCam Forum - Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen
In diesem Thread befinden sich 8 Posts.
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lax_flow
Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen - 19.07.2010, 13:53:27

Neuer Forum-User
Hi,
eine Bekannte hat mich letztens um Hilfe bei der Auswahl einer passenden Digicam gebeten.
Ihre Ansprüche sind die folgenden (nicht geordnet):

- man sollte sie immer dabei haben können
- sie sollte gut freistellen können
- leichte Bedienung
- bis 300€.

Ich konnte leider noch nicht direkt mit ihr sprechen, so dass ich nicht weiß, was genau wie wichtig ist. Sie fotografiert vorallem Essen, welches sie zubereitet hat für ihren Blog. Dementsprechend braucht sie wohl auch keine zig-Megapixel.
Ob Gebrauchtkauf in Frage kommt weiß ich leider auch noch nicht, gehe jetzt persönlich aber einfach mal von ja aus.

An was ich bei den Anforderungen natürlich sofort dachte sind die neuen Spiegellosen APS-C (o.ä.) Kameras. Eine Leichte Bedienung bietet wohl heutzutage jede Kamera in der unteren Preisklasse (oder?). Diese dürften auf Grund des großen Sensors auch eine bessere Freistellung bieten, wenn ich mich nicht irre? Zudem wären sie natürlich sehr portabel. Allerdings finde ich dort kein Modell, welches in diesem Preisrahmen verfügbar wäre.

Alternativ dachte ich an eine gebrauchte DSLR mit Festbrennweite. Ich selber besitze bspw. eine Sony Alpha 200 mit Minolta 50mm mit 1,7er Blende. Die beiden Komponenten würde man gebraucht für ziemlich genau die 300€ erwerben können.

Sonst kann man bspw. eine gebrauchte Panasonic Lumix DMC-LX3 für ziemlich genau den Preis erwerben, auf diese Kamera bin ich gekommen, da sie sehr transportabel ist und bei dpreview (ich weiß, das ist auch nicht das Maß der Dinge) ein "Highly Recommended" bekommen hat.

Vielleicht habt ihr ja noch Ideen, Vorschläge, oder Fragen, welche ich unbedingt klären sollte (abgesehen von: "Willst du nicht doch mehr ausgeben?" )

Viele Grüße,
Florian
mol
Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen - 19.07.2010, 14:10:04

---- Trusted User ----
Alleswisser
...

Zitat:
- sie sollte gut freistellen können

wenn sie unter "Freistellen" in etwa das versteht, was die meisten Fotografen darunter verstehen, fällt jede Kompaktkamera mit kleinem Sensor raus.
Zitat:
- man sollte sie immer dabei haben können

Und jetzt haben wir so ziemlich alles an DSLR, das zusammen mit einem für das Freistellen tauglichen Objektiv nur 300€ kosten darf, ausgeschlossen.
Zitat:
An was ich bei den Anforderungen natürlich sofort dachte sind die neuen Spiegellosen APS-C

liegt a. überm Budget und b. noch kein Objektiv mit dem man gscheit freistellen könnte

auch wenn ich jetzt "freistellen" flexibel interpretiere, "immer dabeihaben" auch ein bisschen größer sein darf, spätestens wenns um den Preis geht ..

wenns andererseits nur darum geht Bilder für ein Blog zu machen, bei den dafür üblichen Formaten kann sie vor dem Regal mit Kompaktkameras bei MM auch Flaschendrehen machen oder auswürfeln, dafür reicht auch eine Aldi Traverller.irgendwas

ohne zu wissen, was sie wie fotografiert (Discostimmung um Mitternacht wird z.B. mit einer Aldiknipse, auch fürs Web, dann doch eher schwierig) wirds schwer.
Durch einen Sucher betrachtet wird alles zu einem Motiv.
Meine Bilder bei PeNum und meine Galerie; mein Equipment : who cares
ghooosty
Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen - 19.07.2010, 14:25:19

---- Trusted User ----
Orakel
lord of the spam

...*g* Die Antwort war mal was zu Genießen. Aber zurück zum Thema. Florian, deine Freundin soll sich doch mal bitte beimachen und einen Blog7Seite raussuchen, auf dem sie, wie sie findet, so etwas gut dargestellt wird.

Foodfotografie ist sehr unterschiedlich, ich arbeite in diesem Bereich. Man muss einfach sehen, was die Vorstellungen sind und dann können wir mal schauen, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt. Aber gleich vorne weg, 300€ sind nicht viel.

Die A200 habe ich hier auch als kleines Spielzeug rumzuliegen, und der Gedankengang ist schon gar nicht schlecht...
http://www.benjamin-jehne.blogspot.com/ Letztes Update 12.08.2010
http://benjaminjehne.magix.net/
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lax_flow
Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen - 19.07.2010, 15:43:30

Neuer Forum-User
Vielen Dank schonmal für die Antworten.
Ich habe ja in meinem Eröffnungspost schon versucht darzustellen, dass sich die Ansprüche (auch) meiner Meinung nach ausschließen.
Dass man Kompromisse finden muss ist keine Frage, zu 500€ oder ähnlichem werde ich sie aber nicht überreden können (möchte ich auch garnicht, habe ich ja nichts von).

Natürlich kann man kleine Bilder für einen Blog auch mit einer günstigeren Kamera machen. Aber ich denke für 300€ kriegt man schon eher freigestellte Bilder als für 70€ ;)

Nach einer Beispielseite werde ich sie mal fragen. Idealerweise sollten halt ansprechende Fotos vom Essen/etc. dabei rauskommen. Da sie das ganze nur hobbymäßig macht und auch beim Thema Bildgestaltung etc. noch zu lernen hat werden da natürlich keine Profi-Ergebnisse zu erzielen sein. Ich weiß nicht was man im Food Bereich alles an Licht etc. verwendet, aber auch sowas fällt natürlich aus.

Kannst du mir vielleicht Beispielbilder von den unterschiedlichen Stilen der Foodfotografie geben, ghooosty? Dann könnte ich sie direkter danach fragen, ich weiß nicht ob sie so direkte "Vorbilder" hat.
Aber unterscheidet sich das zu erwerbende Equipment in dem Preisbereich tatsächlich so sehr voneinander? *g*

Was den Sensor angeht: Ich habe mit der Lumix FZ-20 die ich früher genutzt habe auch ganz ordentlich freigestellte Bilder hinbekommen. Da war natürlich auch ein 2,8er Objektiv mit ganz schönem Zoom dran. Es muss ja auch nicht professionell aussehen, nur halt möglichst gut für 300€ Budget.

Viele Grüße,
Florian
ghooosty
Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen - 19.07.2010, 16:13:13

---- Trusted User ----
Orakel
lord of the spam

...hier kannst du dir einen guten Überblick verschaffen. http://tinyurl.com/39g3apx . Bei Bildagenturen hat man meist den größten Querschnitt... .
http://www.benjamin-jehne.blogspot.com/ Letztes Update 12.08.2010
http://benjaminjehne.magix.net/
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mol
Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen - 19.07.2010, 16:20:48

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Alleswisser
...

Zitat:
Natürlich kann man kleine Bilder für einen Blog auch mit einer günstigeren Kamera machen.

Klar, und ich frag mich, warum man Bilder für ein Blog mit einer teuren Kamera machen will, besonders dann, wenn der Unterschied den Bildern eh nicht anzusehen ist. Bei Blogs wird das Format 800*600px schon als GROSS betrachtet und alles jenseits 1024*800 als TITANISCH.
Zitat:
Aber ich denke für 300€ kriegt man schon eher freigestellte Bilder als für 70€ ;)

ja, das ist der Unterschied zwischen arg beschi**en und ziemlich bescheiden, mit Freistellung hats aber nicht wirklich viel zu tun. Ich hab jetzt echt keinen Bock darauf, dass auch dieser begriff neuzeittauglich verschwurbelt wird, nur damit irgendwelche marketingfuzzis in 5 jahren bei einer Kompaktsensorknipse bei einem Objektiv mit realer (physikalischer) Brennweite von 50mm und F4, aber der KBäquiv Angabe von 500mm von "kann man auch großartig mit freistellen" salbadern.
Glücklicherweise relativiert sich das aber für Food, das ist Nahbereich, da wirds auch für Kompakte enger mit der Tiefenschärfe, in der Regel ist das auch kontrollierte Umgebung, da sorgt man einfach für den passenden Hintergrund, da interessiert keinen mehr, ob da was freigestellt wurde ;-}
Ich würde für das Genre (food) und den Einsatzzweck (web) jetzt tatsächlich eine 100-150€ Knipse als ausreichend erachten, alles andere ist unnötiger Overkill ... und für richtig beeindruckende Bildqualität die man für Hochglanz DinA3 Kataloge benötigt, reichen die 300€ eh nicht (die reichen da nichtmal als Etat für die Beleuchtung)
Durch einen Sucher betrachtet wird alles zu einem Motiv.
Meine Bilder bei PeNum und meine Galerie; mein Equipment : who cares
kleiner_Hobbit
Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen - 19.07.2010, 16:58:24

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Orakel
Telezentrische Knipseuse
Zitat:
Ich würde für das Genre (food) und den Einsatzzweck (web) jetzt tatsächlich eine 100-150€ Knipse als ausreichend erachten, alles andere ist unnötiger Overkill


Dem würde ich mich anschließen.

Ich denke bei solchen Fotos ist nicht die Kamera der limitierde Faktor, der die Bildqualität sonderlich beeinflusst, sondern eher die Beleuchtung/Ausleuchtung/Lichtgestaltung.
Penum-Galerie --- Berlin in Bildern --- Photo-Empire - Maroder Charme
Neue Fotos PORSCHE-Museum
lax_flow
Kamera für Food-Fotografie und gutes Freistellen - 19.07.2010, 23:20:48

Neuer Forum-User
Zitat:
Original von ghooosty
...hier kannst du dir einen guten Überblick verschaffen. http://tinyurl.com/39g3apx . Bei Bildagenturen hat man meist den größten Querschnitt... .

Vielen Dank. Das werde ich mal vorlegen, wenn ich das Mädel das nächste Mal sehe. Ich hätte da bereits meine Favoriten, aber für mich soll das ganze ja auch nicht sein Es geht halt mehr darum Gerichte für ein oder zwei Personen "schön" abzulichten, nicht um ganze Gemüsestände...

@Mol:
Verzeih mir, wenn ich einen fotografischen Fachbegriff ins Unreine und ins Land der Leute ohne große Etats ziehe. Vielleicht sollte ich in Zukunft lieber von: "Essen (/etc.) scharf, Hintergrund so verschwommen wie halt möglich" sprechen. Vielleicht spricht man vom Freistellen ja erst bei einem gewissen Schwellwert an Unschärfe, das war mir dann nicht bekannt.

@Mol, kleiner Hobbit und alle anderen:
Gibt es konkrete Vorschläge, gerne auch für 100€, oder 150€ oder ist das in dem Bereich eurer Meinung nach onehin alles eine Suppe?

Viele Grüße,
Florian

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