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PeNum's DigiCam Forum / Basiswissen Fotografie / Lexikon der digitalen Fotografie / ISO (Filmempfindlichkeit) In diesem Thread befinden sich 3 Posts. | ![]() ![]() | |||
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---- Certified User ---- Alleswisser Thomy
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Ich mach mal eine Ergänzung und hoffe, die ist willkommen. Die (gängigsten) ISO-Stufen sind die folgenden: 25 - 50 - 100 - 200 - 400 - 800 - 1600 - 3200 Die meisten Digicams verwenden ISO 100, ISO 200 und ISO 400. Der Wechsel von einer ISO - Stufe zur nächst höheren entspricht dem Verdoppeln der Lichtmenge und zieht als Konsequenz nach sich: - den Wechsel von einer Blende zur nächst höheren Blendenzahl (Blende kleiner) oder - das Halbieren der Belichtungszeit. Beispiel: Für eine gegebene Situation nimmt die Cam : - bei ISO 200: Blende 5,6 und 1/125 Sek. Belichtungszeit. folgende Kombinationen belichten die Bilder identisch hell/dunkel: - bei ISO 100: Blende 4 und 1/125 Sek oder Blende 5,6 und 1/60 Sek - bei ISO 50 : Blende 2,8 und 1/125 Sek oder Blende 5,6 und 1/30 Sek - bei ISO 400: Blende 8 und 1/125 Sek oder Blende 5,6 und 1/250 Sek - bei ISO 800: Blende 11 und 1/125 Sek oder Blende 5,6 und 1/500 Sek - usw. ... Thomy - Editiert von Thomy am 26.07.2004, 19:05 - Jeder Tag an dem Du nicht lächelst ist ein verlorener Tag. (Charlie Chaplin) RTFM = Read The Fucking Manual ![]() In der Galerie bin ich auch . | ||||
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Spambot Knipser | ISO ASA DIN Empfindlichkeiten Erst einmal: Die heute gebräuchliche Bezeichnung "ISO" ist falsch. Die Empfindlichkeit analoger Filme wurden früher, mit "DIN" (Deutsche Industrie-Norm) bezeichnet. Danach verdoppelt sich die Empfindlichkeit bei 3° DIN, also z.B. DIN 24° > DIN 27°. Die ASA (Americam Standard Association) schuf ein lineares System, das eine Verdoppelung der Empfindlichkeit in Sprüngen angab (ab dem Wert ISO 100), z.B. 200 ASA (DIN 24°) > 400 ASA (DIN 27°), also jeweils Verdoppelung des Wertes. Um es den Fotografen der Welt einfach zu machen, ordnete ISO (International Organization for Standardization) eine gleichzeitige Darstellung unter dem Namen "ISO" an. So lautet die richtige Bezeichnung z.B. ISO 200/24° oder ISO 400/27°. Was heißt das für uns? Der vermeintliche "ISO"-Wert ist eigentlich "ASA". Wie dem auch sei, ob DIN, ASA oder ISO, sie beziehen sich alle auf die Filmempfindlichkeit, die so eingeteilt ist, ausgehend von analogen Filmen:Niedrige Empfindlichkeit / Sehr hohe Auflösung ISO 50/15° bis ISO 64/19°. Bei ISO 80/20° fangen die einige digitale Kameras erst an. Diese Filmempfindlickeiten hat man beim analogen Film bei idealen Lichverhältnissen benutzt. Die einzelnen, lichempfindlichen Kristalle (Korn) des Films sind so klein, daß sich daraus eine sehr hohe Auflösung ergeben kann. Normale Empfindlichkeit / Hohe Auflösung ISO 100/21° bis ISO 200/24°. Die gebräuchlichsten Werte, für Aufnahmen mit guten, bis sehr guten Lichverhältnissen. Die Auflösung ist bei ISO 100, kann bei analogen Filmen sehr gut und bei ISO 200 noch gut bis gut erreichen. Das "Korn" ist meist noch gar nicht zu sehen. Hohe Empfindlichkeit / mäßige Auflösung Ab ISO 400/27° wird es auch im analogen Bereich unruhig. Das Korn wird sichtbar, die Auflösung läßt drastisch nach (100 Linien/mm). Hier beginnt der Bereich: "Hauptsache ich habe das Motiv". ISO 800 ist qualitiv schon im Bereich "Wenn es nicht anders geht" Sehr hohe Empfindlichkeit / Schlechte Auflösung Bei ISO 1000/31° befinden wir uns weit im Bereich der "Available-Light"-Fotografie. Die höchste, serienmäßig gelieferte Empfindlichkeit hat IOS 3200/36° und nur SW. Das "Korn" ist schon bei Normalvergrösserungen deutlich sichbar, die Auflösung ist denkbar schlecht. Für solche Filme gab es einen Gebrauchsvorschlag: Fotografie eines Schwarzafrikaners, mit einem Schwarzbrot unter'm Arm, in einem unbeleuchtetem Tunnel Für alle digitalen Kameras werden, immer wieder, die analogen als Referenz herangezogen. Gemeint sind eigentlich die Bildträger, der Sensor oder der Film. Die Auflösung guter, analoger Filme, die auch optimal entwickelt wurden, ist unbestritten besser. Aber auch sie haben ihre physikalischen Grenzen: die Größe der lichtempfindlichen Kristalle. Die Farbtreue läßt nach, wie auch der Kontrast, sobald man in den Bereich der hochempfindlichen Filme kommt. Vergleicht man die o.g. Empfindlichkeiten mit ihrer Qualität, stellt man erstaunt fest, daß Ähnlichkeiten bestehen. Nur verschlechtert bei der digitalen Kamera nicht das Korn die Qualität, sondern das vieldiskutierte Rauschen. Ich weiß nicht, wie es anderen ehemals analogen Fotografen geht, aber mich stört das Rauschen nicht so sehr, vorausgesetzt es macht sich wirklich erst ab ISO 400 richtig bemerkbar. Zurückblickend auf die Analogfilme sehe ich ab diesem Empfindlichkeitsbereich auch nur Kompromisse. Gruß hogo - Editiert von ottograu am 01.08.2008, 02:09 - - Editiert von hogo am 03.08.2008, 19:28 - Canon EOS 30D - Speedlite 580EX - Speedlite 430EX Canon G9 - Metz 28AF-3C Eine teure DSLR ist keine Garantie für gute Bilder | ||||
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